Zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden. inkl. 9 Stunden Busfahrt - Resultat: Erster Saisonsieg und eine Niederlage.

knWir fangen mal am Samstag an. Abfahrt war zu einer unchristlichen Zeit von 4:00 Uhr nachts nach Ilmenau. Wann man da aufstehen muss, kann sich jeder denken. Das hieß rein in den Bus, Licht aus und probieren zu schlafen - Platz hatten wir ja genug. Zwei Eltern, ein Mannschaftsleiter, ein Trainer und ein Team in Mindestantrittsstärke von 11+2 waren doch recht übersichtlich.

In Ilmenau angekommen, wurden wir herzlich willkommen geheißen und konnten leicht übermüdet gleich in die Kabine. Nun hieß es Taschen auspacken, warmlaufen, umziehen und ab aufs Eis. Ilmenau hatte drei Blöcke zur Verfügung, wovon sechs Spieler aus Erfurt, mit einer Doppellizens ausgestattet, herkamen. Man kann eigentlich alle drei Drittel zusammenfassen. Es wurde auf beiden Seiten fair gekämpft, wobei das Spiel hin und her ging. Die Jungs aus Ilmenau nutzten jeden Fehler unserer Mannschaft aus und wir nutzten unsere Chancen nicht. Im Schlussabschnitt machte sich dann noch das frühe Aufstehen bemerkbar und dass wir nur mit zwei Reihen gespielt haben.

Nun ging es leider mit einer 8 – 3 Niederlage nach Hause. Aber der Hammer kam noch im Gewand einer Autobahnsperre. Soviel Landstraße habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Nach über vier Stunden Fahrt war endlich Berlin zum Greifen nahe und es konnte ja nicht mehr lange dauern. Haha … Stadtgrenze bis zum Eisstadion Neukölln satte 55 Minuten.

Zum Jubel der Spieler hatten wir zwischendurch eine Pause bei der Essenskette mit dem MC, wo wir den Spielern mal ein großes Lob für ihr ordentliches Benehmen ausgesprochen haben.

Verabschiedet hat man sich dann mit den Worten „bis gleich“, denn das nächste Spiel war am Sonntag um 9:30 Uhr angesetzt. Da es das erste Heimspiel der Saison war, fanden wir uns zwei Stunden vorher im Eisstadion Neukölln ein.

Bevor wir auf das Spiel eingehen, noch einen Dank an alle fleißigen Hände, die zur Durchführung eines Heimspiels nötig sind. Gerade an Leute wie unseren „Uhrfeuerwehrmann“ Schubbel, DANKE.

So nun zum Spiel. Unser erster Heimspielgegner war Fass Berlin. Wie bekannt, haben wir ja in diesem Jahr eine Spielgemeinschaft mit dem ECC.

Die Wetterlage am Morgen war schön am Eis und auf dem Eis herrschte der Nebel des Grauens, der sich dann zwar langsam aber sicher auflöste.

Fass kam unter neuer Trainerleitung, drei Blöcken und zwei Goalies angereist. Wo wir am Vortag noch an Spielermangel litten, konnten wir jetzt aus dem Vollen schöpfen, 19+1, man war die Bank voll.

Nun konnte es losgehen, nach einigen nervösen Anfangsminuten stabilisierte sich unsere Mannschaft und fing Stück für Stück an, das Spiel zu dominieren. Das Resultat war eine stark aufspielende Mannschaft die in jedem Drittel zwei Tore erzielte, wodurch ich jetzt das Endergebnis vorweg nehme, es lautete 6 – 0.

Den ersten Treffer verbuchte der erste Block um Nils L., Sonja, Baran, Vincent V. und Steven. Das zweite Tor schoss der zweite Block um Tim, Jonas, Sarah, Nils M. und Niklas.

Im zweiten Drittel sah man ein sehr schönes Teamplay zwischen Enrico, Vincent A., Luca, Eric und Fion, woraus sich zwei weitere Tore ergaben.

Im letzten Drittel schließlich kam auch noch der vierte Block zum Torerfolg, der aus drei hoch spielenden Kleinschülern Sina, Eric, Gian und zwei Knaben, unter anderem Leon bestand. Den Abschlusstreffer verbuchte dann noch einmal der zweite Block.

Fass wurde immer für die SG OSC/ECC gefährlich, wenn vor allem die Spieler Theo oder Andre an die Scheibe kamen. Wenn sie nicht von unseren Verteidigern gestoppt wurden, hatte unser stark spielender Goalie Tim den Puck. Fass konnte auch nicht den Penalty, ausgeführt von Theo, zum Ehrentreffer nutzen, den Tim souverän hielt.

Im Ganzen war es ein schönes faires Spiel, mit einer sehr guten Schiedsrichterleistung.

Wir freuen uns besonders, wie gut die beiden ECC-Spieler, Niklas und Tim, mit dem OSC-Kader harmonierten und wünschen uns, dass es so weiter geht.