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Olympischer Sportclub Berlin

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Ein munteres Spiel

ll neuEin wenig verkehrte Welt im Eisstadion Neukölln. FASS Berlin, normalerweise im Eisstadion Wedding beheimatet, hatte den OSC Berlin zu Gast, die eben dieses Eisstadion Neukölln ansonsten durchaus als ihr „Wohnzimmer“ bezeichnen können. Aber so sind sie halt, die Ansetzungen, gespielt wird dort, wo freie Eiszeiten vorhanden sind. Das hinderte aber den Favoriten nicht daran, sich durchzusetzen. Mit 8:5 (2:1 4:3 2:1) gewannen die Weddinger und festigten ihren Platz in der Spitzengruppe der Landesliga Berlin, auch wenn sie sich über lange Zeiten schwer taten. Der OSC kann mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn sie haben aus ihren Möglichkeiten eben das gemacht, was möglich war.

Über 15 Feldspieler und Torhüter Dennis Gembus konnte Trainer Martin Ohme verfügen, für OSC-Coach Fred Fleck war die ganze Angelegenheit mit 12 Feldspielern sowie dem Torhütergespann Maksim Telelekov/Larissa Pasche schon ein wenig übersichtlicher. Und das Spiel begann so, wie es der Tabellenstand vor der Partie versprochen hatte, FASS übernahm gleich das Kommando und drängte den OSC in die Defensive, echte Tormöglichkeiten blieben jedoch zunächst aus. Das änderte sich jedoch nach knapp 10 Minuten, als Maximilian Müller Lucien Aicher an der blauen Linie anspielte, dieser sich über die linke Seite durchsetzte und dann auf den völlig freistehenden Jörn Kugler passte. Der konnte sich die Ecke aussuchen und Maksim Telelekov war zum ersten Mal geschlagen. FASS auch danach weiter überlegen, aber letztlich war vieles zu umständlich oder verpuffte in Einzelaktionen, was der OSC nutzte. Nach einem Konter war es Sebastian Schramm, der zum Ausgleich vollenden konnte (14.). Die Freude der Neuköllner währte jedoch nicht lang, nur 72 Sekunden später fiel das 2:1 durch Dennis Karrenbauer. Damit ging es auch in die erste Pause und Trainer Martin Ohme machte auf dem Weg in die Kabine nicht unbedingt das zufriedenste Gesicht.

Mit einem Doppelschlag begann dann das zweite Drittel. Zunächst war es Jörn Kugler, der hinter der Grundlinie des OSC sich in einem Zweikampf durchsetzte, die Scheibe zurück spielen wollte und dabei den Neuköllner Goalie anschoss. In der Bewegung schob dieser sich dann unglücklich selbst die Scheibe über die Torlinie - 3:1 (21.). Ganze 18 Sekunden später war es dann Verteidiger Jörg Müller, der den Abstand auf drei Tore schraubte. Als dann Jörn Kugler in der 24. Minute auch das 5:1 erzielte, dachte so ziemlich jeder, dass es das war. Aber da hatte man die Rechnung ohne den OSC gemacht, denn der hatte nichts mehr zu verlieren und zeigte sich auf einmal spielfreudig. Mit der Unterstützung von zwei Strafzeiten gegen FASS verkürzten Norman Schumann (31.) und Carlo Scheiterning (34.) jeweils in Überzahl auf 3:5. Aber auf die Freude folgte schnell die Ernüchterung, denn nur 19 Sekunden nach dem dritten OSC-Tor stellte John Miller den Abstand wieder auf drei Tore. Es war nun ein munteres Spiel, es ging rauf und runter, beide Goalies wurden jedenfalls nicht kalt. Und es war erneut ein Konter, der die Partie interessant hielt. Bo Schauer überwand Dennis Gembus mit einem harten und flachen Schuss zum 4:6 (39.).

Auch im letzten Drittel ging es munter hin und her und blieb dabei auch wie schon in den 40 Minuten zuvor bemerkenswert fair. Aber letztlich war es Jörn Kugler, der diesem Spiel endgültig seinen Stempel aufdrückte. Mit seinem Treffern vier (46.) und fünf (58.) schraubte er das Ergebnis auf 8:4, das 5:8 aus Neuköllner Sicht durch Sebastian Schramm (58.) setzte dann den Schlusspunkt in diesem durchaus unterhaltsamen Spiel, in dem es FASS schwerer hatte als gedacht. Bedanken können sich die Weddinger bei ihrer ersten Reihe mit Jörn Kugler (5 Tore), Lucien Aicher (5 Vorlagen) und Maximilian Müller (3 V.), die das Spiel fast im Alleingang entschieden. Zählt man dann noch Maxim von Helden dazu, war diese Reihe vor nicht allzu langer Zeit noch höherklassig unterwegs. Und das merkte man auch. Der OSC hingegen hat aus seinen Möglichkeiten das Beste gemacht; nur schade, dass die Mannschaft ein wenig dünn im Kader besetzt ist.

Fred Fleck, OSC: „Ein faires und schnelles Spiel von beiden Seiten. Wir haben das rausgeholt, was wir rausholen konnten. Das lässt hoffen.“

Martin Ohme, FASS: „3 Punkte, 8:5. Wir haben aber zu viele Tore bekommen und zu viele individuelle Fehler gemacht. (...) Der OSC hat es clever gemacht mit seinen 12 Mann. Im Spiel immer ein Mann vorne und das auch durchgezogen. Hut ab und Respekt vor der Leistung. Sie hätten sicherlich einen Punkt verdient gehabt, aber so sind die Punkte bei uns geblieben.“

F.A.S.S.Berlin vs.OSC Berlin 8:5 (2:1 4:3 2:1)

Tore: 1:0 (09:41) Kugler (Aicher, M. Müller), 1:1 (13:00) Schramm (Zeitler), 2:1 (14:12) Karrenbauer (Aicher); 3:1 (20:52) Kugler (Aicher, M. Müller), 4:1 (21:14) J. Müller (Miller), 5:1 (23:52) Kugler (Aicher), 5:2 (30:21) Schumann (Matiaschek) PP1, 5:3 (33:17) Scheiterning (Schauer) PP1, 6:3 (33:36) Miller (Schwitalla, Baumbarter), 6:4 (38:17) Schauer; 7:4 (45:39) Kugler (Aicher, M. Müller), 8:4 (57:02) Kugler, 8:5 (57:13) Schramm

Strafen: FASS 10 (2/4/4) - OSC 10 (2/4/4)

Schiedsrichter: Krüger, Timofeev