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Olympischer Sportclub Berlin

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ll neuDie Landesligamannschaft des OSC verliert ein kampfbetontes Duell um das Mittelfeld in der Liga trotz einer Zwei-Tore-Führung im letzten Drittel gegen den ESC 07 Berlin noch mit 4:5 (2:1 1:1 1:3).

Nahezu ausgeglichene Verhältnisse herrschten am Samstagabend im Eisstadion Neukölln, 13 + 2 (Riesner/Pasche) waren für die Hausherren auf dem Spielbericht vermerkt, 12 + 1 (Grundhöfer) für den Club. Ausgeglichen verliefen auch die ersten Spielminuten. Die Gäste mit dem optisch ansprechenderen Spielaufbau, der OSC mit seiner schon bekannten Kontertaktik. Harmlos im Abschluss blieben aber beide Teams in diesen ersten Minuten und es bedurfte einer Strafzeit gegen die Gastgeber, um dem Spiel durch Tore „mehr Farbe“ zu verleihen. Vom danach folgenden Bully ging es dann schnell nach vorne und Bo Schauer brachte sein Team in Führung (9.). Aber auch die Gäste nutzten diese erste Strafzeit noch. Da ging es ebenso schnell durch die eigenen Reihen und Joey Keller egalisierte die Führung (10.). Dann war mehr Bewegung im Spiel, aber der durchschlagende Erfolg blieb zunächst aus. Der Club drückte zwar und hatten durch Joey Keller einen Pfostenschuss, den nächsten Erfolg verbuchte aber der OSC. Nach einem Konter war es Norman Schumann, der zur erneuten Führung abschließen konnte (16.). So blieb es dann auch bis zur ersten Pause.

Der Club wollte natürlich nach Wiederbeginn den Ausgleich, aber das sollte noch dauern. Es wurde nun kampfbetonter und vieles verpuffte zwischen den Dritteln. Und so war es erneut eine Strafzeit, die das Spiel wieder interessanter machte. In Überzahl war es Adam Vradenburg, der zum 2:2 vollendete (32.). Aber auch hier hatte der OSC eine Antwort parat, denn ganze 37 Sekunden nach dem Ausgleich erzielte Martin Breitkopf die dritte Führung für den OSC (33.). Profitiert hatten sie dabei auch von Joey Keller, der sich kurz zuvor eine „künstlerische Pause“ von zehn Minuten abgeholt hatte, wodurch auch der Druck des ESC abnahm. Die restlichen Minuten bis zur zweiten Pause ging es zwar noch hin und her und Janis Grundhöfer (ESC) sowie Lilly-Ann Riesner (OSC) wurden nicht kalt, aber das ganz große Feuer war raus.

Das sollte sich aber im Schlussabschnitt ändern. Druckvoll begann der Club wieder, die erste Antwort kam jedoch von den Neuköllnern. Mit dem 4:2 durch Tobias Schmidt (44.) sah es schon nach einer Vorentscheidung aus, aber 52 Sekunden später wurde es duch den von der Strafbank zurückgekehrten Joey Keller wieder spannend (45.). Und der trieb nun seine Leute immer wieder nach vorne. Der OSC wollte den knappen Vorsprung verteidigen und sorgte nur noch selten für Entlastung, was natürlich den Gästen in die Hände spielte. Es bedurfte aber einer gehörigen Portion Glück für das nächste Tor. Einen Schuss von Dirk Sperling parierte die junge Neuköllner Torhüterin noch glänzend, aber die Scheibe prallte entgegen ihrer Bewegungsrichtung ab, so dass sie gegen den Nachschuss von Robert Sasse einfach machtlos war (51.). Der Club war nun „heißgelaufen“ und als sie nur 38 Sekunden später durch den dritten Treffer von Joey Keller auch noch in Führung gingen, war das Spiel vollends gedreht. Als die Neuköllner dann auch noch eine doppelte Überzahl nicht nutzen konnten, bestärkte die Gäste noch mehr. Die letzten Minuten waren dann spielerisch nahezu wertlos, zu sehr dominierte der Kampf. Und so gab es noch ein paar „Nickligkeiten“, am Ergebnis änderte das jedoch nichts mehr.

Letztlich waren es drei wichtige und auch verdiente Punkte für den Club, der sich nie aufgegeben hat und mit Joey Keller einen unermüdlichen Antreiber hatte, den die Hausherren einfach nicht in den Griff bekamen. Der OSC muss sich vorwerfen lassen, dass er nach dem Zwei-Tore-Vorsprung unkonzentriert war und danach für zu wenig Entlastung sorgte, um den immer noch knappen Vorsprung aktiv zu verteidigen. Als das Spiel dann gedreht war, konnte sie den Schalter nicht mehr umlegen und ließen sich auch noch auf das hitzige Spiel in der Schlussphase ein.

Fred Fleck, Trainer OSC: „Kein Kommentar. Da fehlen mir die Worte. Ich wüsste nicht, was ich dazu sagen könnte.“

OSC Berlin vs. ESC 07 Berlin 4:5 (2:1 1:1 1:3)

  • 1:0 (07:59) Schauer (Eckelt) UZ1, 1:1 (09:25) Keller (Wemken) PP1. 2:1 (15:06) Schumann (Schauer)
  • 2:2 (21:36) Vradenburg (Geelhaar) PP1, 3:2 (32:13) Breitkopf (K. Fleck)
  • 4:2 (43:15) Schmidt (K. Fleck), 4:3 (44:07) Keller (Pechl), 4:4 (50:24) Sasse (Sperling), 4:5 (51:02) Keller (Wemken)

Strafen: OSC 22 + 10 (Schumann/Ch. gg. Kopf u. Nacken) (6/6/20) - ESC 16 + 10 (Keller/Unsportlichk.) (2/16/8)

Schiedsrichter: Blandin, Möller