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Olympischer Sportclub Berlin

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Es ist wie verhext …

ll neuEs war die dritte Niederlage in Folge, die sich die „Erste“ am Samstagabend im Eisstadion Neukölln abholte und sie war wieder - wie in der Woche zuvor gegen die Bären - „selbstgemacht“. Mit 4:5 (1:1 0:2 3:2) zog das Team gegen die 1b der Berlin Blues den Kürzeren.

Nahezu ausgeglichen war das „Personal“ beider Mannschaften; 14 + 2 (Lilly-Ann Riesner/Patrick Einsiedler) beim OSC gegen 13 + 2 (Patrick Haucke/Miikko Riikkinen) bei den Blues standen auf dem Neuköllner Eis. Das übliche Abtasten war an diesem Abend ein wenig kürzer, denn schon nach drei Minuten kam Michael Reinhardt in eher ungefährlicher Position an die Scheibe, spielte sich aber mit zwei Richtungswechseln selber frei und konnte zum 1:0 vollenden (4.). Danach zog sich das Team zurück und überließ den Blues das Spiel, was natürlich nicht folgenlos blieb. Als man bei einem Scheibenverlust nicht energisch genug nachsetzte, konnte Artur Lishchynskyy ungestört vor Lilly-Ann Riesner auftauchen und den Ausgleich erzielen (9.). Bis zur Pause passierte zwar nichts Entscheidendes mehr, jedoch bekam die OSC-Torhüterin mehr zu tun als ihr Gegenüber. Das Spiel des OSC war wirkungslos, Gegenstöße verpufften im Mitteldrittel und mit überhasteten Abspielen brachte man sich ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Dass das nicht lange gut gehen kann, dürfte jedem Beobachter klar gewesen sein.

Aber als es dann „schief“ ging, war das Zustandekommen völlig unglücklich. Ein OSC-Verteidiger bekam im eigenen Drittel einen Querpass vom eigenen Mann, bewegte sich bei der Annahme jedoch unglücklich und kam zu Fall. Die nun freiliegende Scheibe konnte Felix Matschull aufnehmen und zum 1:2 verwerten (24.). Es war wirklich ein „saublödes Ding“, aber auch das ist halt Eishockey. Man hätte sich danach streiten können, wem man den Assist gibt, letztlich war es Björn Wolfrum, der als letzter Blues-Spieler vor dem Torschützen den Puck gespielt hatte. Das gab den Blues noch mehr Oberwasser und das nutzten sie auch. Lilly musste wieder mehrfach Kopf und Kragen riskieren, um die Blues nicht „wegmarschieren“ zu lassen, aber es bedurfte einer weiteren Nachlässigkeit des OSC für ein weiteres Tor. Ein völlig unnötiger Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung brachte Steven Haucke an die Scheibe und der ließ sich die freie Bahn in Richtung Lilly-Ann Riesner nicht nehmen (1:3/36).

Sicherlich hatte sich das Team in der Pause viel vorgenommen, aber auch das bekam früh einen Dämpfer. Andre Berger setzte von der „Blauen“ einen verdeckten Schuss zum 1:4 (42.). Aber wie schon bei den vorigen Niederlagen bekam der OSC die „zweite Luft“. Marvin Melian setzte sich gut durch und spielte Bo Schauer frei (2:4/47.). Das Spiel wurde nun ein wenig nickelig, woraus auch Strafen resultierten. Davon profitierte der OSC, denn bei doppelter Überzahl war es erneut Bo Schauer, der – angespielt von Fabian Müller – mit dem Rücken zum Tor stehend blitzschnell drehte und die Scheibe zum 3:4 in den Winkel schoss (51.). Das Thema Konzentration war aber noch nicht vom Tisch, man freute sich über den Anschlusstreffer einfach zu lange, die Quittung war das 3:5 durch Marian Panten nur 76 Sekunden später. Es war aber noch nicht Schluss, denn eine weitere Überzahl vollendete Marvin Melian zum 4:5 (55.). Ein Happy End sollte es auch an diesem Abend nicht geben. Der OSC drückte zwar auf den Ausgleich und hatte auch gleich mehrere hochkarätige Chancen, aber Pech und auch Patrick Haucke ließen die Blues die Führung über die Zeit bringen.

Als Fan der „Ersten“ ist zur Zeit ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit erforderlich, man fühlt sich bei den Spielen wie in einer Zeitschleife. Ob es gegen die Wikinger war, gegen die Bären oder gegen die Blues: Die Mannschaft beginnt gut bis stark, fällt dann in ein Loch, wird nach dem Rückstand wieder wach und rennt diesem wie ein Hund dem Knochen hinterher, knabbert kurz dran und bleibt letztlich ohne Knochen sprich Punkten zurück.

Landesliga Berlin, OSC Berlin vs. EHC Berlin Blues 1b 4:5 (1:1 0:2 3:2), 13.11.21, 19:00 Uhr, Eisstadion Neukölln

Tore: 1:0 (03:11) Reinhardt, 1:1 (08:37) Lishchynskyy
1:2 (23:56) Matschull (Wolfrum), 1:3 (34:26) St. Haucke
1:4 (41:55) Berger (Lishchynskyy), 2:4 (46:55) Schauer (Melian), 3:4 (50:10) Schauer (Müller) PP2, 3:5 (51:26) Panten (Berger, Kruggel), 4:5 (54:23) Melian (Reinhardt, Schauer) PP1

Strafen: OSC 12 (4/4/4) – Blues 1b 16 (2/4/10)

Schiedsrichter: Horecker, Schewe