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Die Landesligasaison 2021/22 in Zahlen Teil 2

Die 2. Runde dieser kleinen Zusammenfassung umfasst Strafzeiten, Powerplay, Unterzahl und ein wenig mehr.

Strafzeiten gehören ebenfalls zum Eishockey. Insgesamt 1868 Minuten mussten die Schiedsrichter verhängen, pro Spiel also 20,98. Insgesamt 189 Spieler haben die Strafbänke der Eisstadien aufgesucht. Die Spielerinnen der Liga hatten scheinbar keine Pausen nötig, sie blieben ohne Strafe. Zusammengefasst werden in Statistiken ja die zwei und fünf Minuten. Hier gab es insgesamt 1558 Minuten. Durch Regeländerungen gab es auch weniger 10er Strafen. In der Landesliga gab es eine einzige, was sehr erfreulich ist. Es gab aber leider zehn Spieldauerdisziplinarstrafen und drei Matchstrafen. Fünf Torhüter finden sich ebenfalls in der Liste der Übeltäter, 28 Minuten mussten sie auf den Strafbänken vertreten werden. Pascal Dallmann sammelte hier mit 16 Minuten die meisten Strafminuten. Es geht aber auch ganz anders. Neun Teams schafften es in insgesamt 19 Spielen, keine Strafminute zu kassieren. Hier sind die 1b vom OSC und der SCC mit jeweils vier Spielen ohne Strafe ganz vorne. In sieben Spielen gab es keine Strafe, was auch sehr schön ist. An vier dieser Spiele war die 1b vom OSC Berlin beteiligt. Fairste Mannschaft der Saison war Neuling OSC Berlin 1b mit 80 Minuten vor der 1b von FASS mit 84 Minuten und dem SCC Berlin, der 111 Minuten sammelte. Bei den Spielern führte nach der Hauptrunde Norman Schumann (OSC) die Sünderliste mit 77 Minuten aus 16 Spielen an. Eric Gwost (13 Sp., 49 Minuten) und Robert Fritsche (beide BSchC, 11 Sp., 37 Minuten) folgen auf den Plätzen. Normann Schumann hätte sich also die Matchstrafe wirklich sparen können. Und das nicht nur wegen der Sperre und Co., sondern weil er die Wertung des Strafbankkönigs auch so gewonnen hätte. Und dass ein Team auch ohne viel Strafen erfolgreich sein kann, zeigte der ERSC. Das Team hatte bei 121 Strafminuten die mit Abstand wenigsten der vier Finalturnierteilnehmer. 64 Minuten mehr waren es bei Meister FASS 1c. In welchem Spiel es die meisten Strafzeiten gab, dürfte nicht schwer zu erraten sein. 40 Spielminuten reichten bekanntlich, um 205 Strafminuten zu verteilen. Als „bester Torhüter“ belegt Pascal Dallmann (BSchC) mit seinem 16 Minuten zusammen mit neun weiteren Spielern den 30. Patz.

Strafzeiten bedeuten Powerplay und Unterzahl. 549 Powerplays gab es in der Hauptrunde, bedeutet 6,16 pro Spiel. 196 Tore konnten erzielt werden, also 2,20 pro Spiel. Das macht eine Gesamtquote von 17,48%. Das beste Powerplay hatten die Wikinger, die bei 58 Versuchen 22 Tore erzielen konnten, was einer Quote von 37,39% entspricht. Es folgen der BSchC mit 18 Tore aus 67 Versuchen und einer Quote von 26,86% und FASS 1b mit einer Quote von 22,22% (10 Tore bei 45 Powerplays. Simon Braun (BSchC) konnte mit sechs Toren die meisten Powerplaytore erzielen, danach folgen Dennis Hesse mit fünf Toren und Dustin Hesse (beide Wikinger) und Robert Fritsche (BSchC) mit jeweils vier Toren. 62 Spielern, darunter auch Vanessa Wartha-Gasde (FASS 1b), gelang es, in Überzahl zu treffen. Neun Teams gelang es in Unterzahl Tore zu erzielen, lediglich FASS 1b blieb ohne Shorthander. 32 Treffer gab es insgesamt, die Allstars konnten gleich elf davon erzielen. Die meisten Gegentore bei eigener Überzahl kassierte, der ASC Spandau, der Berliner Schlittschuh-Club, die Wikinger vom BSchC, der OSC Berlin und der SCC Berlin mit jeweils fünf Treffern.

Die besten Unterzahlteams waren die 1b von FASS, nur drei Gegentore kassierten sie bei 39 Unterzahlsituationen, was eine Quote von 92,3% bedeutet. Die Wikinger mit einer Quote von 91,37 (58/5) und der ERSC Berliner Bären 87,73% (49/6) folgen auf den Plätzen. Tore in Unterzahl gefallen nicht nur Zuschauern, sondern natürlich auch erfolgreichen Teams und Spielern. 23 Spieler trafen in Unterzahl, Jules Thoma (Allstars) erzielte fünf davon. Dustin Hesse (Wikinger) mit drei Toren, sowie Steven Haucke (Blues 1b), Lukas Graf von Bassewitz und Edgars Baumgartners (beide Allstars), die doppelt trafen.

Torhüter sind bekanntlich sehr wichtig in diesem Sport. Inklusive der beiden Aushilfstorhüter wurden eine Torhüterin und 35 Torhüter gemeldet. Fünf davon kamen gar nicht zum Einsatz. Dauerbrenner waren Patrick Haucke (Blues 1b) mit 861,23 Minuten, Juri Seidel (ASC) mit 840 und Lucas Koletzki (SCC) mit 798,17 Minuten. Zwölf Shutouts gab es in dieser Saison, sieben Torhüter konnten hier jubeln. Sebastian Grunwald (Wikinger) konnte sich gleich nach drei Spielen freuen, Juri Seidel (ASC), Patrick Haucke (Blues 1b) und Maximillian Lorenz (FASS 1b) konnten doppelt jubeln. Wie oben erwähnt kamen 16 Vorlagen von neun Goalies. Hier war Maximillian Lorenz (Allstars vier Vorlagen beisteuern, Sebastian Grunwald (Wikinger) kam auf drei Vorlagen. Marco Guthke (ERSC) und Patrick Haucke (Blues 1b) gaben vier Vorlagen. Ein Feldspieler half gleich im 1. Saisonspiel im Tor aus. 7:04 Minuten hütete Robert Wesch das Tor der 1b vom OSC, nachdem sich ein Torhüter beim Erwärmen und der zweite eben 7:04 vor dem Ende verletzt ausscheiden musste. Georg Jablukov (BSchC) und Marco Guthke (ERSC) war es zu langweilig nur das Tor zu hüten, sie sorgten als Feldspieler auch vor dem Tor ihres Teams für Ordnung.

Zum Finalturnier gibt es eine Extra-Statistik, die Zahlen werden nicht zusammengeführt. Von 102 Spielberechtigten Spielern wurden 83 eingesetzt. Hier gab es in den vier Spielen 19 Tore und 21 Vorlagen. Benjamin Ufnowski (BSchC) war mit drei Treffern erfolgreichster Spieler. Lucien Aicher, Jules Thoma (Beide Allstars) und Harald Kott (ERSC) kamen auf zwei Vorlagen, 15 weitere Spieler aller vier Temas steuerten eine Vorlage bei.120 Strafminuten mussten die Schiedsrichter an 34 Spieler verteilen. Lucien Aicher (Allstars), Eric Gwost und Lino Werner (beide BSchC) und Mathias Löhr (Wikinger) kassierten jeweils acht Minuten, Jörn Kugler, Marco Osterburg (beide Allstars) und Steven Niemeyer (BSchC) jeweils sechs. Einziger Torhüter mit Strafzeiten war Sven Spanrad (BSchC) mit vier Minuten.

Über eine mangelnde Berichterstattung können sich die Verantwortlichen der Vereine nicht beschweren. Zu 66 der 89 ausgetragenen Spiele gab es ausführliche Berichte und einige kamen auch von Vereinen. Bedeutet übrigens eine Quote von 74,15%. Dazu kommen die Berichte zum Finalturnier und die wöchentliche Zusammenfassung. Alles lief übrigens sehr gut. Vor allem das Finalturnier hat da alle Erwartungen übertroffen. Fast 1.400 Zugriffe gab es im Liveticker, alleine am Wochenende hatten die beiden Artikel zum Finalturnier über 1.600 Zugriffe. Es lohnt sich also über die Liga zu berichten und vielleicht haben ja in der Zukunft noch einige Leute Lust über ihren Verein zu berichten. Mindestens eine Abnahmestelle gibt es ja…

Auch das Landesligaarchiv ist inzwischen entsprechend aktualisiert und nach zwei Jahren Pause konnten auch wieder die drei besten Teams eingefügt werden. Alles kann hier aufgerufen werden, viel Spaß beim Stöbern. Die Daten wurden auch wieder RODI DB zur Verfügung gestellt und werden dort zeitnah eingebaut. Alle Statistiken und das aktualisierte Landesligaarchiv gibt es unter
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv
Und auch bei RODI-DB hat sich jemand gefreut, die Statistik wurden wieder zur Verfügung gestellt und dort auch schon eingearbeitet https://www.rodi-db.de/